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Finanzielles Grundwissen Teil I – Vorbereitung

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ir beginnen mit dem ersten Teil, des finanziellen Grundwissens, der Vorbereitung. In diesem Abschnitt möchte ich dir gerne eine Grundlage zum Thema Finanzen schaffen. Dabei geht es in erster Line nicht darum, dir zu erklären was eine Aktie oder ähnlich ist, sondern viel mehr den Grund warum finanzielle Freiheit für dich so wichtig ist. Denn es geht um mehr als nur investieren. Aber fangen wir erst einmal an!

Die vier Kapitel von „Finanzielles Grundwissen“ dienen als Basis und Orientierung.
Alle weiteren Blog ergänzen dein Wissen!

Macht Geld glücklich ?

Viele Menschen sagen, dass Geld nicht glücklich macht. Trotzdem geben Sie jede Woche fleissig ihren Lottoschein ab und hoffen den großen Jackpot zu gewinnen. Sie sind aber auch die Personen die sagen, dass Geld der Grund von allem Schlechten ist. Es ist die Ursache für Scheidungen oder Familienprobleme. Aber ist der Grund nur das Geld oder wie die Personen damit umgehen? Nimm dir ein paar Minuten und überlege dir welche Probleme sich mit Geld lösen würden. Wäre es der Problemlöser für deine schlechten Noten, dein Gewicht oder deinen beruflichen Erfolg? – Tendenziell nicht. Geld ist nicht für deinen ungesunden Lebensstil verantwortlich. Statt den 4 x 7€ Zigarettenschachtel könntest du für 28€ einen Fitnessmitgliedschaft beantragen. Anstelle des Alkohol könntest du Obst oder Gemüse kaufen. Die wenigsten Sorgen können mit Geld gemildert werden. Aber es kommt darauf an, was man mit dem Geld macht, welches man zur Verfügung.

Ich werde dir nie oft genug sagen, wie wichtig es ist, dass du deine Finanzen aktiv in die Hand nimmst. Denn auch wenn dein Glück nicht linear mit deinem Einkommen steigt, kannst du dir eine Sache mir Geld kaufen, welche dich Glücklich macht und das ist Freiheit. 

Geld ist Zeit

Dein Tag hat nur 24 Stunden. Nicht mehr und nicht weniger, denn Zeit ist endlich. Dieser Aspekt macht dieses Gut zu deinem wichtigsten Zahlungsmittel. Denn dein Geld hingegen ist unendlich, du kannst immer mehr Geld verdienen aber niemals mehr Zeit gewinnen. Daher ist der Deal, den so viele von uns abschließen, Zeit gegen Geld zu tauschen, tendenziell ein schlechtes Geschäft. Dabei finde ich es so Paradox, dass wir unseren Arbeitgeber mehr als die Hälfte unserer Lebens, um genau zu sein knapp 50 Jahre, schenken. Damit wir danach in der Rente tun und lassen können was wir wirklich wollen.

Ja, es gibt einen Unterschied darin, ob wir arbeiten weil wir müssen, im schlechtesten Fall in einem Job der uns nicht einmal gefällt oder ob wir arbeiten wollen, weil man es gerne macht. Denn viele Menschen arbeiten obwohl sie es nicht müssten. Es sollte deine Wahl sein worin du deine Energie investierst. Ob in deine Familie, deine Arbeit oder deine Selbstverwirklichung. Aber um diese Freiheit zu besitzen benötigen wir Geld.

Finanzielle Unabhängigkeit

Natürlich ist es im Grunde egal ob ich hier von der finanziellen Unabhängigkeit der Frau oder des Mannes rede. Jedoch ist es ein Fakt, dass es aktuell noch genderspezifische Unterschiede in unserer Welt gibt. Nicht nur, dass in der Köpfen der Menschen noch der Gedanke herrscht, dass Finanzen Männersache ist und Frauen hinter den Herd gehören und die Kinder hüten, sonder auch, dass Frauen in der Finanzwelt nicht gleich behandelt werden. Ein Frau verdient weniger, obwohl sie mehr verdienen! Durch diese Aspekte geprägt, spielt der Begriff Unabhängigkeit für Frauen doch noch eine besondere Bedeutung. Sei Unabhängigkeit von anderen! Egal ob es dein Partner, deine Eltern oder der Staat ist.

Um eine Unabhängigkeit zu erreichen, gibt es für mich 3 Grundlagen welche Voraussetzung sind.

1. Geld rational investieren

2. Geld passiv verdienen

3. Geld aktiv sparen

Nun bis du dran – Status Quo

Nach einem kleinen Einblick in das Verständnis von Geld bist du nun dran – in der Vorbereitung – eine Bestandsaufnahme zu erstellen. Zum einen sind deine Finanzen entscheidend, zum anderen aber auch deine persönliche Einstellung und Denkweise zu und über Geld.

Dein finanzieller Status Quo
  • Inventar Erstelle eine Ist-Analyse deines Vermögens aber auch deiner Schulden. Bevor du mit der eigentlichen Investition beginnst ist es sehr wichtig, dass du zunächst deine Schulden abbezahlst. Sie kosten dich sowohl Geld als auch Nerven.
  • Rücklage – Besitzt du Rücklagen? Falls nicht, dann solltest du dir zuerst eine Rücklage aufbauen, ein sog. Puffer. Je nach deinem Lebensstil kann dieser variieren, als Faustregel empfehle ich dir jedoch als Rücklage von 3. Monatsgehältern. Diese solltest du auf ein Tagesgeldkonto parken.
  • Ausgaben – Nachdem du dir einen Überblick über dein Vermögen verschafft hast, empfehle ich dir deine monatlichen Ausgaben in einem Haushaltsbuch festzuhalten. Hierzu zählen Fahrtkosten, Ausgaben für Kleider oder Essen oder andere Dinge, welche dir bis jetzt noch nicht wirklich Bewusst waren. (Falls du es bis jetzt noch nicht getan hast, wird du erstaunt sein). Ziel ist es hier: Geld zu sparen.

Dein seelischer Status Quo

Abschließend solltest du dir nun Gedanken darüber machen, wie deine allgemeine Einstellung zu Geld ist. Wie siehst du Geld? Du hast aktuell weniger auf der Kante als dir Lieb ist? Vielleicht liegt das ja an deiner eigenen Haltung! Denn viele Menschen wären gerne reich, sind aber insgeheim der Meinung, Geld verderbe den Charakter. Verbindest du mehr Chancen als Risiken damit? Wie bist du bisher mit Geld umgegangen? Hast du oft dein Konto überzogen oder deine Sparziele nicht eingehalten? Wenn du dich von der Masse abheben oder aus der Schuldenfalle befreien willst, musst du genau diese Einstellungen überprüfen.

Um deine zukünftigen finanziellen Ziele in den Griff zu bekommen, musst du dir mental im klaren sein was du da tust und auch davon überzeugt sein. Wenn du Geld immer noch als etwas schlechtes oder ihn ihm ein großes Risiko siehst, macht es in der aktuellen Situation nicht viel Sinn zu investieren. Denn dein Unterbewusstsein wird dich ständig beeinflussen. Setz dich hin und schreibe auf, wie du wirklich über Geld und Reichtum denkst.

Ich kann es nur erneut sagen, dass du alleine für deine Finanzen verantwortlich bist. Weder der Staat, der Partner oder die Erziehung sind verantwortlich für deine aktuelle und zukünftige Situation.

Stand: 22.08.2018.
Angaben ohne Gewähr.

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