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Finanzielles Grundwissen Teil III – Strategie

I

n dem folgenden Schritt geht es darum, eine individuelle Anlagestrategie für dich persönlich zu entwickeln. Dabei gibt es einige Punkte an denen du dich orientieren kannst. Grundsätzlich ist zu sagen, dass es beim Investieren zwei Möglichkeiten gibt. Du kannst zum einen dein Geld aktiv und zum anderen passiv investieren. Ich empfehle in erster Linie für den Vermögensaufbau immer ein passives Vermögensmanagement. Dein Geld passiv zu investieren, bedeutet einfach gesagt, einmal ein System aufzubauen und dich dann nicht mehr darum kümmern zu müssen. Klingt doch sehr entspannt und mindert dein Risiko! Wenn du mehr über die Unterschiede bei den Strategien erfahren möchtest, dann schau dir den Post „Aktives vs. passives Investieren“ an.

Passiv Investieren

Wenn du also passiv investierst, dann wendest du die sogenannte Buy-and-Hold-Strategie (kaufen und halten) an. Hierbei zielst du darauf ab, deine Geldanlagen langfristig zu behalten. Mit langfristig halten meine ich dabei nicht 2 Jahre, sondern über einen längeren Zeitraum wie etwa 10 Jahre oder länger. Je länger die Aktien gehalten werden, desto wahrscheinlicher ist es die erwartete Rendite zu erreichen und Schwankungen auszugleichen.

Diversifikation

Die vermutlich wichtigste Maßnahme in der Strategie ist wohl die Diversifikation. Wir kaufen nicht nur eine Wertanlage die wir dann monatlich besparen, sondern wollen systematisch und breit diversifizieren. Das bedeutet, dass bei der Erstellung des Portfolios der gesamte Aktienmarkt mit allen Industrie- und Schwellenländer beachtet werden muss. Durch eine Streuung in (Assetklassen) Rohstoffe, Staatsanleihen, Aktien und Immobilien wird eine zusätzliche Risikominimierung gewährleistet, wodurch wir Wertschwankungen ausgleichen können.

Bei deiner passiven Strategie legst du monatlich einen Betrag fest, welchen du investieren möchtest. Dabei wird ausschließlich mittels ETFs auf die entsprechenden Indizes investiert.

Risikobereitschaft

Es wäre ein fataler Fehler das Risiko beim investieren auszublenden. Das Wort Rendite kommt von Risiko und je höher die zu erwartende Rendite, desto höher das Risiko einer Anlage, denn die Rendite ist die Vergütung für das Risiko. Aus diesem Grund ist es wichtig, seine persönliche Risikobereitschaft zu kennen. Jede Person besitzt eine andere individuelle Risikobereitschaft. Ein gewisses Grundrisiko ist (fast) immer vorhanden. (1) Doch in wie weit bist du nervlich-emotional Bereit ? (2) Und wieviel Risiko kannst du überhaupt eingehen? Hierbei musst du deinen Status Quo betrachten. Dieses Ergebnis solltest du in der Wahl deiner Investitionen beachten

Ganz wichtig: Verliere keine Panik bei Abschwüngen – denn du investierst Langfristig!

Stand: 22.08.2018.
Angaben ohne Gewähr.